Trinkwasser-Check: Prävention statt Reaktion
Schwachstellen erkennen, bevor Probleme entstehen.
Nicht jede hygienische Auffälligkeit entsteht plötzlich. Häufig entwickeln sich technische und hygienische Schwachstellen innerhalb einer Trinkwasserinstallation über einen längeren Zeitraum – oftmals unbemerkt und noch bevor mikrobiologische Auffälligkeiten oder behördliche Maßnahmen erforderlich werden.
Der Trinkwasser-Check dient der präventiven technischen und hygienischen Bewertung von Trinkwasserinstallationen. Ziel ist die frühzeitige Identifikation möglicher Schwachstellen, Stagnationsbereiche sowie hygienerelevanter Risiken zur Unterstützung eines dauerhaft hygienisch sicheren Anlagenbetriebs.
Im Rahmen der systemorientierten Bestandsanalyse werden unter anderem folgende Aspekte betrachtet:
Aufbau und Zustand der Trinkwasserinstallation
Temperaturhaltung und Zirkulationssysteme
mögliche Stagnationsbereiche und Totleitungen
Dämmung und thermische Entkopplung
Betriebsweise und Nutzungsverhalten
Wartungs- und Dokumentationszustände
Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik
Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV), der Empfehlungen des Umweltbundesamtes (UBA) sowie der einschlägigen technischen Regelwerke und Hygieneanforderungen, insbesondere VDI 6023 und DVGW W 551.
Nach Abschluss der Bestandsanalyse erhalten Sie eine nachvollziehbare technische Einschätzung der Anlage einschließlich möglicher hygienischer Schwachstellen sowie praxisorientierter Handlungsempfehlungen zur Optimierung und Risikominimierung.
Der Trinkwasser-Check eignet sich insbesondere für Eigentümer, Hausverwaltungen, Betreiber sowie gewerblich oder öffentlich genutzte Gebäude mit zentralen Trinkwassererwärmungsanlagen.
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